In den letzten Tagen ist mir viel Gutes widerfahren. Doch hier und da gab es auch Probleme. Die Segnungen habe ich dankbar akzeptiert, damit waren sie erledigt. Die Schwierigkeiten aber brachten meinen Geist in Schwung. Mein denken drehte sich um sie, entwickelte Thesen, Vorwürfe, Spekulationen ...
Der Angriffs- und Fluchtinstinkt aktiviert uns, so sagt man. Aber muss das sein? Muss ich mich den Trieben, den Instinkten öffnen, und aus ihnen heraus agieren? Kann ich mich nicht den höheren Sphären öffnen? Den Segnungen?
Ich kenne viele Eltern, die sich ständig Sorgen um mögliche Gefahren für ihre Kinder machen. Sie investieren viel Zeit und Energie in ihre Ängste, fehlinterpretieren sie als Phänomene der Umwelt. Nur wenige Eltern bauen auf die Möglichkeiten, die Stärken, die Liebe. Dabei sind diese entscheidend für Wachstum und Entwicklung.
Ist das ein Fall von entweder oder? Ist nicht beides möglich? Die Sorge aus Liebe? Nicht, wenn man die Gegenwart als einzige Wahrhaftigkeit erfährt. Nicht, wenn man um die Auswirkungen des eigenen Bewusstseins weiß.
In den letzten Wochen habe ich ein Prinzip verinnerlicht, dass ich immer wieder zur Anwendung bringe, auch im Falle meiner Probleme: Gott übergeben. Meint, dass man in Vertrauen an Gott die Sorgen loslässt, sie ihm überlässt.
Gleichzeitig bin ich bemüht, die Dankbarkeit für Segnungen bewusster wahrzunehmen.
Besteht darin nicht der Unterschied zwischen Hölle und Himmel? Aufgeben, was ängstigt, und annehmen, was stärkt?
Wo liegt der Unterschied zwischen Verdrängung und Glaube? Eine dünne Linie trennt die beiden, eine Unterscheidung ist nur mit Ehrlichkeit sich selbst gegenüber möglich: bessern sich die Umstände, oder werden sie schlimmer? Fühle ich mich wohler, oder bin ich angespannt?
Öffne ich mich der Liebe, in Form von Dankbareit, lösen sich Probleme im Laufe der Zeit, wandeln sich zu Segnungen. Laufe ich aber vor Schwierigkeiten davon, werden sie größer und größer.
Siehe auch: Kein Wenn, kein Aber
Eine andere Wirklichkeit
Tagebuch eines Träumers.
Dienstag, 10. Januar 2012
Montag, 9. Januar 2012
Vom Ende der Antworten
Ist dir auch schon aufgefallen, dass viele Menschen auf alles eine Antwort haben? Wenn wir alles wissen, warum gibt es dann Probleme auf der Welt? Weil alle außer uns falsch liegen?
Seit einigen Wochen habe ich das Antworten geben aufgegeben. Stattdessen stelle ich Fragen. In meinen Tagebüchern, zuvor voll von großartigen Strategien, die alle in die Hose gingen, wimmelt es nunmehr von Fragen.
Die Fragen, die schon ein paar Tage alt sind, haben interessante Antworten erhalten. Keine Konkreten. Mein berufliches Wirken hat sich forciert, meine sozialen Interaktionen haben sich gebessert. Weil ich die richtigen Fragen gestellt habe?
Seit einigen Wochen habe ich das Antworten geben aufgegeben. Stattdessen stelle ich Fragen. In meinen Tagebüchern, zuvor voll von großartigen Strategien, die alle in die Hose gingen, wimmelt es nunmehr von Fragen.
Die Fragen, die schon ein paar Tage alt sind, haben interessante Antworten erhalten. Keine Konkreten. Mein berufliches Wirken hat sich forciert, meine sozialen Interaktionen haben sich gebessert. Weil ich die richtigen Fragen gestellt habe?
Freitag, 30. Dezember 2011
Bewusstseinsdynamik
Konditionierung (Erziehung, Bildung, soziales Umfeld) und Persönlichkeit treffen aufeinander, und entwickeln eine spezifische Dynamik. Der Geist wird auf einen bestimmte Art zu „tanzen“ konditioniert, ein mentales Muster entsteht. Das Muster bleibt unabhängig von sich wandelnden äußeren Umständen bestehen. Es entscheidet über Gesundheit oder Krankheit, Erfolg oder Misserfolg, Krieg oder Frieden.
Die eigene Bewusstseinsdynamik lässt sich modifizieren. Damit lassen sich Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen auflösen oder in ihr Gegenteil verkehren. Aus Armut wird Reichtum, aus Streit Liebe, aus Frust Lust. Das ist kein bequemer Prozess. Man geht an Orte, die man fürchtet, hat anzunehmen, was man ablehnen möchte; muss sein Ego überwinden.
Ich selbst habe mit der Bewusstseinsdynamik meine subjektiv empfundene Lebensqualität verbessert. Derzeit ändere ich mit ihr meine finanzielle Situation. Wenn die Ergebnisse verlässlich und reproduzierbar sind, werde ich die Technik öffentlich zur Verfügung stellen.
Siehe auch: Spirituelle Psychologie
Die eigene Bewusstseinsdynamik lässt sich modifizieren. Damit lassen sich Schwierigkeiten in allen Lebensbereichen auflösen oder in ihr Gegenteil verkehren. Aus Armut wird Reichtum, aus Streit Liebe, aus Frust Lust. Das ist kein bequemer Prozess. Man geht an Orte, die man fürchtet, hat anzunehmen, was man ablehnen möchte; muss sein Ego überwinden.
Ich selbst habe mit der Bewusstseinsdynamik meine subjektiv empfundene Lebensqualität verbessert. Derzeit ändere ich mit ihr meine finanzielle Situation. Wenn die Ergebnisse verlässlich und reproduzierbar sind, werde ich die Technik öffentlich zur Verfügung stellen.
Siehe auch: Spirituelle Psychologie
Spirituelle Praxis
Viele Menschen wetteifern in ihren spirituellen Aktivitäten. Fleißig praktizieren sie Yoga, mit eiserner Disziplin wird zweimal täglich meditiert, und am Sonntag gehts brav in die Kirche. Gesundheitsbewusste Lebensweise ist Trumpf. Und was geschieht mit dem Bewusstsein? Steigt die Liebe? Fühlt man sich verbunden mit der Welt? Erleuchtet?
Spiritualität, dass ist das Leben aus dem Geiste. So gesehen sind Meditation, Yoga und Gottesdienste, genausowenig wie gesundheitsbewusste Lebensweisen, besondere spirituelle Praktiken.
Wir leben aus dem Geiste, rund um die Uhr. Atheisten und Rationalisten ebenso, wie Gläubige und Träumer. Unser Leben ist eine ununterbrochene spirituelle Praxis.
Wie interagieren wir mit unseren Partnern? Mit unseren Kindern? Mit Menschen, die uns weder beeindrucken, noch einen Schlüssel für unsere Träume repräsentieren? Wie interagieren wir mit unleidlichen Zeitgenossen? Wie stehen wir zu Menschen, die unseren Glauben, unsere Überzeugungen, unsere Werte ablehnen? Wie zu Menschen, deren Werte wir nicht teilen können?
Siehe auch: Unsoziales Engagement
Spiritualität, dass ist das Leben aus dem Geiste. So gesehen sind Meditation, Yoga und Gottesdienste, genausowenig wie gesundheitsbewusste Lebensweisen, besondere spirituelle Praktiken.
Wir leben aus dem Geiste, rund um die Uhr. Atheisten und Rationalisten ebenso, wie Gläubige und Träumer. Unser Leben ist eine ununterbrochene spirituelle Praxis.
Wie interagieren wir mit unseren Partnern? Mit unseren Kindern? Mit Menschen, die uns weder beeindrucken, noch einen Schlüssel für unsere Träume repräsentieren? Wie interagieren wir mit unleidlichen Zeitgenossen? Wie stehen wir zu Menschen, die unseren Glauben, unsere Überzeugungen, unsere Werte ablehnen? Wie zu Menschen, deren Werte wir nicht teilen können?
Siehe auch: Unsoziales Engagement
Montag, 19. Dezember 2011
Geist öffnen
Kleine Geister reden über Menschen, mittlere Geister über Tatsachen, und große Geister über Möglichkeiten.
Geborgen
Stets sind wir in der Geborgenheit Gottes. Nur merken tun wir's selten. Ich habe das Glück, durch meine Kinder an diese Geborgenheit erinnert zu werden (vergl. Urteilsfrei). Sie ist wie ein Anker in meinem Innersten.
Geborgenheit liegt jenseits von Werturteilen. Geben wir es auf, Allem und Jedem Qualitäten zuzuschreiben, überwinden wir einen Trieb unseres Egos. Wann immer man seinem Ego entkommt, erfährt man ein Stück Freiheit.
Zählt unser Standpunkt mehr als der unseres Gegenübers? Wie kann das sein? Sind wir und unsere Gruppen die einzigen mit Herz und Verstand? Was bedeutet unser Standpunkt, angesichts der Unendlichkeit?
Verursachen finanzielle, berufliche oder soziale Probleme Unwohlsein? Oder ist es nicht unsere Interpretation, die Angst, Ärger und Frustration erzeugt? Was ist Leben anderes, als das Lösen von Problemen? Als ein endloses Rätsel?
Siehe auch: Alternative Realitäten
Geborgenheit liegt jenseits von Werturteilen. Geben wir es auf, Allem und Jedem Qualitäten zuzuschreiben, überwinden wir einen Trieb unseres Egos. Wann immer man seinem Ego entkommt, erfährt man ein Stück Freiheit.
Zählt unser Standpunkt mehr als der unseres Gegenübers? Wie kann das sein? Sind wir und unsere Gruppen die einzigen mit Herz und Verstand? Was bedeutet unser Standpunkt, angesichts der Unendlichkeit?
Verursachen finanzielle, berufliche oder soziale Probleme Unwohlsein? Oder ist es nicht unsere Interpretation, die Angst, Ärger und Frustration erzeugt? Was ist Leben anderes, als das Lösen von Problemen? Als ein endloses Rätsel?
Siehe auch: Alternative Realitäten
Urteilsfrei
Wenn ich meine Kinder halte, ist für sie alles in Ordnung. Mir fiel auf, das Geborgenheit nicht von Eltern, sondern von Kindern ausgeht. Genauer gesagt, von ihrer Urteilsfreiheit.
In der Zeit, in der meine Tochter zur Welt kam, war ich ein Nervenbündel. Aufgekratzte Angstzustände waren die tiefste mir mögliche Form von Entspannung. Meine Tochter aber „zwang“ mich zur Ruhe. Denn sie schlief nur auf meiner Brust. So lag ich viele Stunden, Tage wie Nächte, im Bett oder auf dem Sofa, mit dem kleinen Leben auf dem Bauch. Ein „Biofeedback:“ oben, die Ruhe selbst, in seligem Gottvertrauen, meine schlafende Tochter, und drunter, in panischer Angst, das beschriebene Nervenbündel. Die größere Kraft setzte sich durch; die Entspannung. Mit jedem Monat fand ich mehr zu mir selbst, und zu meiner inneren Ruhe.
Vor einigen Tagen lag ich ängstlich im Bett, von Sorgen wie erschlagen. Mein kleiner Sohn lag neben mir, wurde wach, spürte, dass ich da war, lächelte, und schmiegte sich an mich. „Biofeedback!“ Wie der Blitz schoss seine Geborgenheit in meinen Körper, aus Angst wurde Ruhe, aus Ruhe Glückseligkeit.
Was kleine Kinder verstehen, müssen Erwachsene lernen: Alles, was wir haben, ist einander. Und wenn wir füreinander da sind, ist auch alles gut.
Siehe auch: Ansteckende Gesundheit
In der Zeit, in der meine Tochter zur Welt kam, war ich ein Nervenbündel. Aufgekratzte Angstzustände waren die tiefste mir mögliche Form von Entspannung. Meine Tochter aber „zwang“ mich zur Ruhe. Denn sie schlief nur auf meiner Brust. So lag ich viele Stunden, Tage wie Nächte, im Bett oder auf dem Sofa, mit dem kleinen Leben auf dem Bauch. Ein „Biofeedback:“ oben, die Ruhe selbst, in seligem Gottvertrauen, meine schlafende Tochter, und drunter, in panischer Angst, das beschriebene Nervenbündel. Die größere Kraft setzte sich durch; die Entspannung. Mit jedem Monat fand ich mehr zu mir selbst, und zu meiner inneren Ruhe.
Vor einigen Tagen lag ich ängstlich im Bett, von Sorgen wie erschlagen. Mein kleiner Sohn lag neben mir, wurde wach, spürte, dass ich da war, lächelte, und schmiegte sich an mich. „Biofeedback!“ Wie der Blitz schoss seine Geborgenheit in meinen Körper, aus Angst wurde Ruhe, aus Ruhe Glückseligkeit.
Was kleine Kinder verstehen, müssen Erwachsene lernen: Alles, was wir haben, ist einander. Und wenn wir füreinander da sind, ist auch alles gut.
Siehe auch: Ansteckende Gesundheit
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Lebensfreude
Mein Ziel ist dein Ziel: wie Motten zum Licht streben wir nach Erfüllung. Doch unser Ziel ist verwässert. Durch Ideologien, durch Triebe, durch anerzogene Bedürfnisse, durch das intellektuelle Labyrinth des Geistes.
Erfüllung ist das Gewahr sein für den Augenblick. Das Aufgeben von Ignoranz. Ist sie aktiv, sind wir in einer anderen Wirklichkeit. Eine, die gut tut, mit Gesundheit und Lebensfreude ansteckt, und Konflikte auflöst.
Siehe auch: Lebensgefühl und Lebensumstände
Erfüllung ist das Gewahr sein für den Augenblick. Das Aufgeben von Ignoranz. Ist sie aktiv, sind wir in einer anderen Wirklichkeit. Eine, die gut tut, mit Gesundheit und Lebensfreude ansteckt, und Konflikte auflöst.
Siehe auch: Lebensgefühl und Lebensumstände
Makellos
In den letzten Monaten habe ich 30-Tage-Tests absolviert. Man nimmt sich eine Gewohnheit, die man verinnerlichen möchte, und probiert sie 30 Tage lang aus.
Als erstes habe ich 30 Tage lang meine Gedanken „erzogen:“ kein Gehacke, keine Panik. Wenn schon denken, dann mindestens auf Seinsebene 2 (vergl. Die Ebenen des Seins). Das Ergebnis war unerwartet, aber willkommen: bedingungslose Lebensfreude.
Der zweite (gelungene) Test war eine Produktivitätssteigerung. Ich wollte mich gezielt meinen Projekten widmen, und Ablenkungen, selbst dringlich scheinende, meiden. Das Ergebnis war auch hier eine subjektiv empfundene, höhere Lebensqualität.
Mein nächster Test ist eine Herausforderung: 30 Tage Makellosigkeit.
Damit bezeichne ich, frei nach Castaneda, eine Handlungsweise, die frei ist von Zweifeln. Man trifft eine Entscheidung und geht voll und ganz in der Aufgabe auf. Damit das funktioniert, muss die Aufgabe selbstbestimmt gewählt sein, und nicht durch Druck oder Zwang entstanden sein. Damit das funktioniert, muss man die Aufgabe lieben. Man darf sie nicht in Frage stellen, und sich nicht nach einer anderen Tätigkeit sehnen.
Kurz: ich übertrage das Geheimnis einer erfüllten Partnerschaft auf Aktivitäten.
Mein Streben nach Makellosigkeit ist verknüpft mit meinem Wunsch nach innerer Freiheit. Sie ist verknüpft mit meinem Lebensziel, im Seinszustand der Freude zu agieren, und andere für diesen zu inspirieren. „Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich.“
Siehe auch: Druckfrei Leben
Als erstes habe ich 30 Tage lang meine Gedanken „erzogen:“ kein Gehacke, keine Panik. Wenn schon denken, dann mindestens auf Seinsebene 2 (vergl. Die Ebenen des Seins). Das Ergebnis war unerwartet, aber willkommen: bedingungslose Lebensfreude.
Der zweite (gelungene) Test war eine Produktivitätssteigerung. Ich wollte mich gezielt meinen Projekten widmen, und Ablenkungen, selbst dringlich scheinende, meiden. Das Ergebnis war auch hier eine subjektiv empfundene, höhere Lebensqualität.
Mein nächster Test ist eine Herausforderung: 30 Tage Makellosigkeit.
Damit bezeichne ich, frei nach Castaneda, eine Handlungsweise, die frei ist von Zweifeln. Man trifft eine Entscheidung und geht voll und ganz in der Aufgabe auf. Damit das funktioniert, muss die Aufgabe selbstbestimmt gewählt sein, und nicht durch Druck oder Zwang entstanden sein. Damit das funktioniert, muss man die Aufgabe lieben. Man darf sie nicht in Frage stellen, und sich nicht nach einer anderen Tätigkeit sehnen.
Kurz: ich übertrage das Geheimnis einer erfüllten Partnerschaft auf Aktivitäten.
Mein Streben nach Makellosigkeit ist verknüpft mit meinem Wunsch nach innerer Freiheit. Sie ist verknüpft mit meinem Lebensziel, im Seinszustand der Freude zu agieren, und andere für diesen zu inspirieren. „Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich.“
Siehe auch: Druckfrei Leben
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