In den letzten Monaten habe ich 30-Tage-Tests absolviert. Man nimmt sich eine Gewohnheit, die man verinnerlichen möchte, und probiert sie 30 Tage lang aus.
Als erstes habe ich 30 Tage lang meine Gedanken „erzogen:“ kein Gehacke, keine Panik. Wenn schon denken, dann mindestens auf Seinsebene 2 (vergl. Die Ebenen des Seins). Das Ergebnis war unerwartet, aber willkommen: bedingungslose Lebensfreude.
Der zweite (gelungene) Test war eine Produktivitätssteigerung. Ich wollte mich gezielt meinen Projekten widmen, und Ablenkungen, selbst dringlich scheinende, meiden. Das Ergebnis war auch hier eine subjektiv empfundene, höhere Lebensqualität.
Mein nächster Test ist eine Herausforderung: 30 Tage Makellosigkeit.
Damit bezeichne ich, frei nach Castaneda, eine Handlungsweise, die frei ist von Zweifeln. Man trifft eine Entscheidung und geht voll und ganz in der Aufgabe auf. Damit das funktioniert, muss die Aufgabe selbstbestimmt gewählt sein, und nicht durch Druck oder Zwang entstanden sein. Damit das funktioniert, muss man die Aufgabe lieben. Man darf sie nicht in Frage stellen, und sich nicht nach einer anderen Tätigkeit sehnen.
Kurz: ich übertrage das Geheimnis einer erfüllten Partnerschaft auf Aktivitäten.
Mein Streben nach Makellosigkeit ist verknüpft mit meinem Wunsch nach innerer Freiheit. Sie ist verknüpft mit meinem Lebensziel, im Seinszustand der Freude zu agieren, und andere für diesen zu inspirieren. „Werdet wie die Kinder, denn ihnen gehört das Himmelreich.“
Siehe auch: Druckfrei Leben
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen